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Projektrisiken im Griff – mit System, Klarheit und KI

Risiken in Projekten frühzeitig vorbeugen, sicher erkennen und wirksam begrenzen

In diesem intensiven Eintagesseminar stärken Projektmanager und projektverantwortliche Führungskräfte ihre Fähigkeit, Projektrisiken ganzheitlich zu steuern Dabei werden fachliche, methodische sowie zwischenmenschliche und umfeldbezogene Aspekte gezielt miteinander verknüpft. Statt sich nur auf klassische Instrumente wie FMEA zu stützen, zeigt das Seminar ein Rundum-Set an Ansätzen: von schlanken Methoden wie FMEAlight über Auftragsklärung, Umfeld- und Stakeholderanalyse bis hin zu Kommunikations- und Teamthemen als weiche Erfolgsfaktoren. Ergänzt wird dies durch konkrete Beispiele, wie KI-Lösungen das Risikomanagement pragmatisch unterstützen können, ohne die Verantwortung des Projektleiters zu ersetzen.

Ziel und Nutzen

Die Teilnehmenden:

  • erkennen, weshalb ein systematisches Risikomanagement ein zentraler Erfolgsfaktor für Projekte ist.
  • kennen die wichtigsten Methoden und Werkzeuge (u.a. FMEAlight) und können diese situationsgerecht anwenden.
  • sind in der Lage, zentrale Stakeholder und deren Interessen zu identifizieren und so einzubinden, dass Risiken reduziert werden.
  • gewinnen Sicherheit im Umgang mit weichen Faktoren wie Kommunikation, Teamdynamik und Führungsverhalten als Risikotreiber.
  • erhalten konkrete Ideen, wie sie KI-Tools gezielt nutzen können, um Risiken sichtbarer zu machen und bessere Entscheidungen vorzubereiten.

Agenda

  1. Grundlagen des Risikomanagements in Projekten: zentrale Begriffe, Risikoarten und der Ablauf eines wirksamen Risikomanagement-Prozesses.
  2. FMEAlight als kompakte, praxisnahe Methode zur strukturierten Risikoidentifikation und -bewertung.
  3. Einsatz von KI im Projekt-Risikomanagement: typische Anwendungsfelder und Grenzen.
  4. Auftragsklärung als Startpunkt: Wie eine klare Ausgangsbasis spätere Risiken reduziert.
  5. Risikofaktor Mensch: konzentrierter Blick auf Einstellungen, Verhalten und Zusammenarbeit im Projektalltag.
  6. Projektumfeldanalyse: Interessen und Einfluss der Stakeholder verstehen und steuerbar machen.
  7. Kommunikation als Hebel zur Risikoreduktion über den gesamten Projektverlauf hinweg.
  8. Trendanalysen und weitere Werkzeuge zur Sicherung von Budget- und Terminziele.
  9. Änderungen im Projekt: warum sie Risikotreiber sind und wie sie strukturiert gemanagt werden können.

    Während des Seminartages wechseln sich fokussierte inhaltliche Impulse mit Fallbeispielen, Reflexionsphasen sowie praxisorientierten Einzel- und Gruppenübungen ab. Eigene Projekterfahrungen der Teilnehmenden werden aktiv einbezogen, sodass ein direkter Transfer in laufende Vorhaben möglich wird. Die bewusst kleine Gruppengröße (max. etwa 12 Personen) schafft Raum für intensiven Austausch, individuelles Feedback und einen spürbaren Kompetenzzuwachs im professionellen Umgang mit Projektrisiken.

Zielgruppe

  • Projektleiter, Teilprojektleiter und projektverantwortliche Führungskräfte in Linien- oder Matrixorganisationen, die Projekte verantworten.
  • Erfahrene Projektmitarbeitende, die ihr Risikomanagement professionalisieren und um aktuelle, auch KI-gestützte, Ansätze erweitern möchten.

Veranstaltungsnummer

26-1400

Termin


Veranstaltungsort

wvib-Campus
Merzhauser Straße 118
79100 Freiburg

Dozent/in

Andreas Ikker

Max. Teilnehmerzahl

16

Veranstaltungsorganisation

Alexandra Bernhardt
bernhardt@wvib.de