Zum Seiteninhalt springen

Neue Spielregeln für China

Folgen für Technologie, Lieferketten und Investitionen

China zieht die regulatorischen Leitplanken enger. Mit den neuen Dekreten 834, 835 und 837 greift Peking stärker in Lieferketten, Technologietransfer, Datenflüsse und Auslandsinvestitionen ein. Für deutsche Industrieunternehmen ist das weit mehr als ein juristisches Detail. Denn die Auswirkungen unterscheiden sich je nach „China-Exposure“.  

Wer nach China exportiert, muss sich fragen, wie sich neue Vorgaben auf Marktzugang, Kundenbeziehungen und den Umgang mit sensibler Technologie auswirken. Wer über eine eigene Tochtergesellschaft in China vertreibt, steht vor der Frage, welche Informationen und Daten noch problemlos zwischen China und der deutschen Zentrale fließen können. Wer in China produziert, muss Lieferketten, Beschaffung und mögliche De-Risking-Entscheidungen neu bewerten. Und wer Forschung und Entwicklung in China betreibt, muss klären, ob dort entstandenes Know-how, Software oder Technologie künftig noch ohne Weiteres im globalen Unternehmensverbund genutzt werden kann. 

Damit berühren die neuen Regeln zentrale Fragen von Produktion, Vertrieb, Innovation und Konzernsteuerung. In unserem Online-Clustertreffen wollen wir deshalb einordnen, was die neuen Dekrete konkret bedeuten, welche Risiken und Grauzonen entstehen und wo Unternehmen jetzt Handlungsbedarf haben.

Agenda

16:00 Uhr Eröffnung
Marcel Spiegelhalter | Leiter strategisches Community Management, wvib Schwarzwald AG  

16:05 Uhr Die neuen Spielregeln: Was gilt und was ist neu?
Susanne Rademacher | Lawyer, Partner Advant Beiten Peking 

  • Was regeln 834, 835 und 837 tatsächlich? 
  • Welche Unternehmen und Sachverhalte sind betroffen? 
  • Technologie, Daten, Lieferketten und Investitionen 
  • Was ist eindeutig – und wo beginnen die Grauzonen? 
  • Wo können chinesische und europäische Anforderungen kollidieren? 

16:25 Uhr Vier China-Modelle, vier Risikoprofile?
Susanne Rademacher | Lawyer, Partner Advant Beiten Peking 

  • Export nach China: Was verändert sich bei Marktzugang, Kundenbeziehungen und sensibler Technologie? 
  • Vertrieb über eine chinesische Tochtergesellschaft: Welche Daten und Informationen können zwischen China und deutscher Zentrale fließen? 
  • Produktion in China: Was bedeuten die Regeln für Beschaffung, Lieferantenwechsel, Audits und De-Risking? 
  • Forschung & Entwicklung in China: Wie frei können Know-how, Software, Daten und Innovationen künftig innerhalb des Konzerns genutzt werden? 

16:50 Uhr Was verraten die Dekrete über Chinas langfristigen Kurs
Ferdinand Schaff | Senior Referent Internationales, BDI e.V

  • Welche Rolle spielen technologische Souveränität und nationale Sicherheit? 
  • Wie fügt sich das in Chinas Industriepolitik und den nächsten Fünfjahresplan ein? 
  • Welche Bedeutung haben Daten, Technologien und Rohstoffe als strategische Ressourcen? 
  • Wird aus „China for China“ zunehmend ein vom globalen Konzern abgegrenztes System?

17:10 Uhr Diskussion und Austausch mit allen Beteiligten: Was muss jetzt auf den Prüfstand? 

Anmeldeschluss: 08.10.2026.
Eine kostenfreie Stornierung der Teilnahme ist bis zum 08.10.2026 möglich.

Veranstaltungsnummer

26-1987

Termin


Veranstaltungsort

Microsoft Teams
Den Einwahl-Link erhalten Sie nach der Anmeldung
online

Max. Teilnehmerzahl

50

Veranstaltungsorganisation

Susan-Kristin Zenke
zenke@wvib.de

Button_Inhouse2 1