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Clustertreffen Automotive bei Weißer + Grießhaber | Technik, Tempo und ein mutiger Kulturwandel

26.02.2026

Clustertreffen Automotive bei Weißer + Grießhaber | Technik, Tempo und ein mutiger Kulturwandel

Rückblick | Clustertreffen Automotive | 25.02.2026 | Weißer + Grießhaber GmbH

Beim Automotive-Clustertreffen der wvib Schwarzwald AG am 25. Februar 2026 öffnete die Weißer + Grießhaber GmbH in Mönchweiler ihre Türen für rund 20 Teilnehmende. Im Mittelpunkt stand ein Gastgeber, der nicht nur Zahlen und Fakten teilte, sondern vor allem eines vermittelte: einen sehr persönlichen und zugleich strategischen Blick darauf, wie Transformation im Mittelstand gelingen kann.

Ein Unternehmen, das sich immer wieder neu erfindet
Was 1969 mit Bauteilen für Gaslaternen begann, ist heute ein hochspezialisierter Anbieter für präzise Kunststoff- und Hybridbauteile. Weißer + Grießhaber bedient dabei mehrere Branchen – von Automotive über Mess- und Regeltechnik bis hin zur Sanitärindustrie – und zeigt, wie Diversifikation und technologische Tiefe wirkungsvoll zusammengehen. Das Spektrum reicht von Filtern, Zahnrädern und Getrieben über optische Anwendungen bis hin zu anspruchsvollen Komponenten wie Radarsensorabdeckungen.

Hochautomatisierte Produktion in beeindruckender Größenordnung
Der Rundgang machte schnell deutlich, welche industrielle Leistungsfähigkeit in Mönchweiler steckt: Jährlich entstehen rund 1,2 Milliarden Spritzgießteile auf weit über 100 hochautomatisierten Anlagen. Smarte optische Sensorik unterstützt dabei die Qualitätssicherung und erhöht die Prozesssicherheit. Ein entscheidender Faktor, wenn große Stückzahlen und komplexe Anforderungen gleichzeitig zuverlässig erfüllt werden müssen.

Vom Teilelieferanten zum Systempartner
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens: Durch gezielte Investitionen in eine leistungsstarke Entwicklungsmannschaft baut Weißer + Grießhaber seine Rolle als innovativer Systemlieferant konsequent aus. Der Fokus verschiebt sich dabei zunehmend von einzelnen Komponenten hin zu kompletten Baugruppen und Systemen – ein Schritt, der zusätzlichen Kundennutzen schafft und den Ausbau des Portfolios nachhaltig unterstützt.

Die vielleicht wichtigste Transformation: Führung und Zusammenarbeit
Besonders intensiv wurde es beim zentralen Impuls von Geschäftsführer Martin Weißer. Er beschrieb den Weg vom traditionell patriarchalisch geprägten Familienbetrieb hin zu einem modernen, agilen Managementsystem mit starker Selbstbeteiligung des Führungsteams – „phantastisch, aber schwierig“. Genau diese Offenheit, verbunden mit spürbarem Enthusiasmus und klarer Haltung, prägte die Diskussion und führte zu zahlreichen Anschlussfragen.

Ein Beispiel für „Deutschland kann mehr“
Damit passte das Treffen hervorragend zur wvib-Kampagne „Deutschland kann mehr“: Weißer + Grießhaber zeigt, wie mittelständische Pioniere mit technologischer Exzellenz und Mut zur Veränderung Transformation aktiv gestalten. Solche Einblicke machen Clustertreffen besonders wertvoll, weil sie Best Practices sichtbar machen und anderen Unternehmen Orientierung und Motivation geben können.

Ausklang mit Mehrwert: Austausch, Kontakte und Impulse
Im offenen Forum wurde nicht nur diskutiert, sondern auch sehr konkret gearbeitet: Feedbacks und Impulse gingen unmittelbar an den Gastgeber zurück. Beim anschließenden Imbiss setzte sich der Austausch im Netzwerk fort – mit Gesprächen über aktuelle Themen und Herausforderungen der Automotive-Branche, die viele Unternehmen derzeit gleichermaßen beschäftigen. In lockerer, angenehmer Atmosphäre vertieften die Teilnehmenden Diskussionen, knüpften neue Kontakte und identifizierten konkrete Anknüpfungspunkte. Genau dieses Zusammenspiel aus ehrlichen Einblicken, direktem Feedback und informellem Networking macht die Clustertreffen so wertvoll und sorgte dafür, dass die Gäste mit frischen Impulsen und gestärkten Verbindungen nach Hause gingen.