Delegationsreise EURO Defence EXPO (EUDEX)
15.10.2026

Manchmal sind es nur zwei Tage, die zeigen, was ein starkes Netzwerk wirklich ausmacht.
Vom 23.-25. September 2026 besuchte eine 14-köpfige wvib-Mitglieder Delegation die EUDEX (EURO Defence EXPO) in Essen.
Diese Reise war weit mehr als ein gemeinsamer Messebesuch. Sie war fachlicher Impuls, Perspektivwechsel, Vernetzung und vor allem echtes Miteinander.
Schon am ersten Tag ging es mitten hinein in eine der zentralen Fragen unserer Zeit:
Wie können Industrie und Staat gemeinsam Resilienz und nationale Vorsorge stärken?
Aus dem Panel „Innovation in der Sicherheitsvorsorge – Wie Industrie und Staat gemeinsam Resilienz stärken können“ ist mir vor allem eine Botschaft im Kopf geblieben, die weit über die Sicherheitsbranche hinaus Gültigkeit hat: Wir müssen schneller vom Erkennen ins Umsetzen kommen.
Innovationen müssen trotz komplexer Vergabeverfahren schneller in die Serie gelangen. Kritische zivile Infrastruktur muss konsequent gestärkt werden. Und Resilienz bedeutet nicht nur, auf Krisen vorbereitet zu sein. Es bedeutet auch, die eigenen Fähigkeiten und Strukturen so weiterzuentwickeln, dass wir gestärkt aus Krisen hervorgehen können.
Ein Gedanke, der nicht nur sicherheitspolitisch relevant ist, sondern auch für unseren industriellen Mittelstand.
Den ersten Messetag ließ man bei dem NATO Networking Reception ausklingen.
Und am nächsten Morgen? Ging es genauso weiter.
Gemeinsam besuchte man neun Industriestände, lernten Technologien und Produkte kennen, knüpften neue Kontakte und sammelten Ideen. Gleichzeitig blieb bewusst Zeit für individuelle Gespräche und eigene Interessen.
Denn eine gute Delegationsreise beides: Ein starkes gemeinsames Programm und Freiraum für Kontakte, die für jeden Einzelnen wichtig sind.
Und bei all den fachlichen Impulsen durfte natürlich auch das Zwischenmenschliche nicht fehlen.
Beim gemeinsamen Abendessen auf der Zeche Zollverein wurde aus einer Reisegruppe endgültig eine Gemeinschaft. Wir haben diskutiert, viel gelacht, uns noch besser kennengelernt und einfach einen richtig guten Abend miteinander verbracht.
Und genau das ist der wvib:
Menschen zusammenzubringen, die voneinander lernen, sich gegenseitig Türen öffnen, neue Perspektiven ermöglichen und bei aller Professionalität auch persönlich eine richtig gute Zeit miteinander haben.
Nach zwei vollen Tagen waren die Köpfe voller Impulse, die Kontaktlisten länger und manche Gespräche noch lange nicht beendet. Und trotzdem fühlten sich diese beiden intensiven Tage erstaunlich entspannt an, denn das Wertvollste steht selten im offiziellen Programm. Es entsteht zwischen den Programmpunkten.