Direct-to-Consumer (D2C) als Wachstumspfad für Zulieferer
13.03.2026

Rückblick | Fach-Erfa Business Development: Direct-to-Consumer (D2C) als Wachtumspfad für Zulieferer | 12.03.2026 | Online
Kann Direct-to-Consumer (D2C) für Zulieferer in der Industrie ein funktionierendes Geschäftsmodell sein?
Die Ausgangslage kennen viele Zulieferer: steigende Abhängigkeit von wenigen Großkunden, zunehmender Preisdruck durch Konsolidierung im Handel, neue Transparenz durch digitale Plattformen und begrenztes Wachstum im klassischen B2B-Vertrieb.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist ein Direct-to-Consumer (D2C) Geschäftsmodell eine ernstzunehmende Option. Beim praxisnahen Impulsvortrag von Martin Krumbein, Strategieberater und Gründer onTARGET GmbH, wurde jedoch schnell klar, das D2C keine schnelle Vertriebsinitiative, sondern vielmehr eine strategische Entscheidung ist. Denn D2C bringt zwar mehr Gestaltungsspielraum, bedeutet aber auch mehr Verantwortung, Komplexität und Transparenz.
Wichtige Aspekte aus dem weiteren Austausch der Teilnehmenden:
- Auch bei erklärungsbedürftigen Produkten ist ein D2C-Modell kein Hindernis.
- Ein D2C Geschäftsmodell sollte als Lernprozess verstanden werden. Ein erster Use Case kann durchaus innerhalb von etwa einem Jahr auf- und umgesetzt werden. Aber auch danach heißt es: testen, lernen, anpassen.
- Technisch war es noch nie so einfach, international Kunden zu erreichen.
Die eigentliche Frage ist daher weniger, ob man als Unternehmen D2C kann, sondern vielmehr, welche Rolle Kundennähe im eigenen Geschäftsmodell künftig spielen muss!
Vielen Dank an Martin Krumbein für den Impuls und alle Teilnehmenden für den offenen Austausch! Ich freue mich auf das nächste Treffen in der wvib Schwarzwald AG.