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Finde den Fehler: das Dilemma der Rückverfolgbarkeit

01.10.2026

Rückblick | Fach-Erfa Produktionsleiter 300+ - Finde den Fehler: das Dilemma der Rückverfolgbarkeit | 16.09.2026 | Online via Microsoft Teams

Wenn ich morgen eine beliebige Charge, Seriennummer oder einen Auftrag rückverfolgen muss: Wie schnell kann ich vollständig nachvollziehen, was damit passiert ist?
Wie viel Rückverfolgbarkeit brauchen wir und wie viel Aufwand sind wir bereit, dafür zu betreiben?
 

Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Erfahrungsaustauschs der Verantwortlichen für Tracking & Traceability aus der wvib Schwarzwald AG.
 

Die Zusammensetzung der Teilnehmer aus Vorentwicklung, IT, Lean Management, Logistik, Supply Chain und Produktion machte deutlich: Traceability ist ein abteilungsübergreifendes Thema.
 

Dabei zeigte sich ein grundlegendes Dilemma: Bereits das Tracking, also die Bestimmung des aktuellen Standorts eines Objekts ist vielfach nicht lückenlos. Für echte Rückverfolgbarkeit müssen Ereignisse und Zusammenhänge über den gesamten Lebenszyklus nachvollziehbar sein. Voraussetzung dafür sind eine eindeutige Identifikation und die zuverlässige Verknüpfung der Informationen.
 

Unbestritten ist der Handlungsbedarf bei Compliance und regulatorischen Anforderungen. Die Teilnehmer waren sich einig: Die wesentlichen Fragen lassen sich nur abteilungsübergreifend beantworten. Daten sind vorhanden, aber in unterschiedlichen Systemen.
 

Eine berechtigte Hoffnung für die Zukunft liegt in KI-gestützten Lösungen, die vorhandene Informationen schneller zusammenführen und für die Rückverfolgbarkeit nutzbar machen können.