Gemeinsam Gutes bewirken
07.10.2026

Unsere Jahreshauptversammlung rückt näher und damit startet auch die wvib Spendenaktion 2026. Spendenempfänger in diesem Jahr sind zwei Jugendhilfeeinrichtungen, die von Stulz-Schriever'sche Stiftung und die Arche Karlsruhe.
Wie unglaublich schwer es viele Kinder haben und was Sie mit Ihrer Spende bewirken können, sehen Sie an den folgenden Beispielen beider Organisationen. Unterstützen Sie diese beiden wichtigen Einrichtungen! Das Spendenkonto lautet:
wvib Freiburg
BW Bank Freiburg
BIC: SOLADEST600
IBAN: DE 91 6005 0101 7438 5003 57
Stichwort: wvib-Spende 2026
Oskar (9) und Theo (7) sind Geschwister. Sie mussten aus ihrer Familie genommen werden, weil ihre Eltern sie aufgrund ihres Drogenkonsums nicht ausreichend versorgen konnten. In der Wohngruppe, der von Stulz-Schriever’schen Stiftung finden sie nun ein Zuhause auf Zeit – bis sich die Situation in ihrer Familie stabilisiert hat. Beide werden in der therapeutischen Abteilung begleitet, um das Erlebte zu verarbeiten und sich in der neuen Lebenssituation zurechtzufinden.
Paul kam im Alter von acht Jahren mit einer Autismus-Spektrum-Störung zur von Stulz-Schriever’schen Stiftung. In deren Schule, einem sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum sowie in einer Wohngruppe mit einem klar strukturierten Tagesablauf fand er den passenden Rahmen, um sich gut zu entwickeln. Mit einem sehr guten Realschulabschluss konnte er im Sommer auf ein öffentliches Gymnasium wechseln.
Die 12-jährige Lisa ist bereits seit 6 Jahren in der Arche. Sie wächst bei einer alleinerziehenden Mutter auf und hat drei ältere Geschwister. In der Grundschulzeit wird sie Opfer von Mobbing. Und auch die Corona-Zeit setzt ihr psychisch schwer zu. Seit drei Jahren ist sie nicht mehr in der Lage, in die Schule zu gehen. Es folgen Therapien, Klinikaufenthalte und verschiedene Maßnahmen. In die Arche kommt Lisa in dieser Zeit weiterhin. Hier hat sie verlässliche Bezugspersonen, einen festen Tagesablauf, der ihr Struktur im Leben gibt und Kontakt zu anderen Kindern.
Noah lebt bei seinem alleinerziehenden Vater. Zur Mutter besteht zurzeit kein Kontakt. Die Familie stammt aus Serbien. Da der Vater selbst schlecht Deutsch spricht, kann er Noah sehr wenig unterstützen. Außerdem arbeitet der Vater Vollzeit und hat daher wenig Zeit für seinen Sohn. Noah ist seit knapp 3 Jahren in der Arche. Hier bekommt er die Unterstützung, die er von seinem alleinerziehenden Vater nicht bekommen kann: Hilfe bei den Hausaufgaben und beim Lernen, beständige Bezugspersonen und Unterstützung bei den großen und kleinen alltäglichen Sorgen.