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KI-Potenziale im Controlling gemeinsam identifizieren

06.03.2026

KI-Potenziale im Controlling gemeinsam identifizieren

Rückblick | Fach-Erfa Controlling bei der KRAMER GmbH | KI-Potenzialanalyse | Umkirch
 

Schon einmal im Supermarkt an der Theke gestanden und sich gefragt, wer diese eigentlich gebaut hat? Gut möglich, dass sie aus Umkirch kommt. Vom Foodcourt im KaDeWe bis zur Bäckerei um die Ecke begegnen uns die Verkaufstheken der KRAMER GmbH im Alltag ständig. Genau dort traf sich diesmal unsere Fach-Erfa Controlling.
 

Im Mittelpunkt des Treffens stand eine Frage, die derzeit viele Finanzabteilungen im industriellen Mittelstand beschäftigt: Wo liegen tatsächlich sinnvolle Einsatzfelder für Künstliche Intelligenz im Controlling?
 

Statt über Technologien zu sprechen, startete der Austausch bewusst bei den operativen Herausforderungen im Alltag der Controller. In Kleingruppen wurden typische Pain-Points gesammelt: aufwendige Datenaggregation, manuelle Kommentierungen im Reporting, unklare Prognosen oder zeitintensive Abstimmungen zwischen Fachbereichen. Daraus entwickelten die Teilnehmenden konkrete KI-Use-Cases und diskutierten deren potenziellen wirtschaftlichen Nutzen.
 

Der Workshop machte deutlich: Der entscheidende erste Schritt ist nicht die Auswahl eines Tools, sondern ein strukturiertes Verständnis der eigenen Prozesse. Erst wenn klar ist, wo Zeit verloren geht, wo Daten bereits vorhanden sind und wo echte betriebswirtschaftliche Hebel liegen, lassen sich sinnvolle KI-Anwendungen ableiten.
 

In einer anschließenden Priorisierung wurden die Ideen entlang von Business Impact und Umsetzungsaufwand bewertet. So entstand eine erste Landkarte möglicher Quick Wins ebenso wie strategischer Hebel für die Weiterentwicklung der Finanzfunktion. Besonders spannend war dabei der Austausch über bereits laufende Pilotprojekte in einzelnen Unternehmen und die Frage, welche Anwendungen sich tatsächlich skalieren lassen.

Der Impuls von Gabriel Greiner und Daniel Hesselbarth zeigte zudem, wie wichtig es ist, KI nicht isoliert zu betrachten. Datenqualität, Prozessklarheit und interdisziplinäre Zusammenarbeit entscheiden maßgeblich darüber, ob aus einer Idee später auch ein funktionierender Anwendungsfall entsteht.
 

Der Austausch bestätigte einmal mehr, was die Fach-Erfas der wvib Schwarzwald AG auszeichnet: Die spannendsten Erkenntnisse entstehen dort, wo Praxis auf Praxis trifft und Unternehmen ihre Erfahrungen offen miteinander teilen.