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Produktionsnetzwerke erfolgreich steuern

12.08.2026

Rückblick | Fach-Erfa Produktionsleiter 300+: Produktionsnetzwerke erfolgreich steuern | 06.08.2026 | Online via Microsoft Teams

Für viele Unternehmen ist der Aufbau zusätzlicher Produktionsstandorte im Ausland ein wichtiger Wachstumstreiber. Häufig erfolgt die Erweiterung des Produktionsnetzwerks auch durch den Zukauf bestehender Unternehmen.
 

Im Rahmen des Fach-Erfahrungsaustauschs der wvib Schwarzwald AG tauschten sich Produktionsleiter aus den Mitgliedsunternehmen über ihre Erfahrungen bei der Steuerung der Produktion über mehrere Standorte hinweg aus.


Wie werden die Werke effektiv miteinander verzahnt? Wie lassen sich klare Verantwortlichkeiten sicherstellen?
 

Der Erfahrungsaustausch bot den Teilnehmern die Möglichkeit, unterschiedliche Organisationsmodelle und Vorgehensweisen aus der Praxis zu vergleichen und Erfolgsfaktoren für die Steuerung von Produktionsnetzwerken herauszuarbeiten.
 

Eine zentrale Herausforderung ist dabei die Optimierung aus Sicht des Gesamtnetzwerks und nicht aus der Perspektive des einzelnen Werks. Die Auftragsverteilung sollte daher nicht ausschließlich nach der aktuellen Auslastung erfolgen. Eine kurzfristig freie Kapazität bedeutet nicht automatisch, dass das betreffende Werk für einen Auftrag die wirtschaftlich oder technisch beste Wahl ist.
 

Gerade bei Engpässen ist eine transparente Entscheidungslogik wichtig. Aufträge sollten nach nachvollziehbaren Kriterien priorisiert und bei Bedarf zwischen den Standorten verlagert werden.
 

Der Erfahrungsaustausch verdeutlichte, dass Produktionsnetzwerke dann besonders leistungsfähig sind, wenn standortübergreifende Transparenz und Koordination mit klarer operativer Verantwortung in den Werken kombiniert werden. Ziel sollte nicht die maximale Auslastung einzelner Standorte sein, sondern die optimale Nutzung des gesamten Produktionsverbunds.