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Von der Magnetspule zur Fabrik der Zukunft

11.06.2026

Rückblick | Chef-Erfa 29 | 11.06.2026 | Helmut Hechinger GmbH & Co. KG

1953 begann die Hechinger Unternehmensgruppe mit Magnetspulen. Heute geht es um Mechatronik, Elektronik, Kunststoff, E-Mobilität – und um die Frage, wie die Fabrik der Zukunft aussieht.

Die Entwicklung der Hechinger Unternehmensgruppe ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich ein mittelständisches Industrieunternehmen immer wieder neu erfindet: Aus der klassischen Magnetspulenfertigung wurden zunächst elektronische und mechatronische Baugruppen. Dazu kamen Kunststoff- und Stanztechnik, Werkzeugbau und immer stärker integrierte Systeme. Heute produziert die Gruppe an Standorten in Deutschland, Ungarn, China und Mexiko und verbindet unterschiedliche Technologien unter einem Dach.

Dabei geht es längst nicht mehr nur darum, Komponenten möglichst effizient zu fertigen. Mit MOLABO gehört inzwischen auch ein Technologieunternehmen zur Gruppe, das auf berührungssichere 48-Volt-Hochleistungsantriebe setzt. Die Technologie reicht von Marine-Anwendungen bis zu Industrie, Landwirtschaft und mobilen Anwendungen. Und wie sieht die Produktion der Zukunft aus?

Bei Hechinger wird dafür nicht einfach auf maximale Automatisierung gesetzt. Der Ansatz lautet vielmehr: maximale Effizienz durch das intelligente Zusammenspiel von Mensch, Technologie und Prozess. Dazu gehören vernetzte Produktionsprozesse, moderne Intralogistik, AGVs, Robotik und inzwischen auch humanoide Roboter. Aber Technologie allein ist dabei nicht der entscheidende Faktor. Integration, Akzeptanz und Veränderungsbereitschaft müssen genauso entwickelt werden.