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Was haben PFAS und Milch gemeinsam?

18.03.2026

Was haben PFAS und Milch gemeinsam?

Rückblick | Fach-Erfa Konstrukteure Mechanik: Weiterführung der PFAS-Alternativen für Schmierstoffe | 29.01.2026 | online via Microsoft Teams

Jedes Gespräch darüber entwickelt schnell politische Dimensionen.

Unabhängig davon: Aus Umwelt- und Gesundheitsgründen ist der Umgang mit PFAS sorgfältig abzuwägen. Wer es schafft, PFAS-frei zu produzieren, sichert sich weltweit Marktvorteile.

Die Produktentwickler der wvib Schwarzwald AG sind auf dem neuesten Stand der Technik. Im Oktober 2025 startete der Erfahrungsaustausch zu PFAS-freien Lösungen gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM. Nach dem ersten Treffen im Institut folgte nun eine Vertiefung als Online-Treffen.

Die Teilnehmer erhielten von Dr. Andreas Kailer einen aktuellen Überblick über die PFAS-Substitution in Schmierstoffen, Dichtungen und Spritzgussbauteilen. Besonders die Slots zu Dichtungen und Schmierstoffen stießen auf großes Interesse – schließlich spielen sie eine entscheidende Rolle für die Funktionalität technischer Systeme.

Die Suche nach PFAS-freien Lösungen geht weit über das bloße Austauschen eines Dichtrings hinaus. Früher reichte oft ein kleiner Handgriff. Heute erfordert die Alternative ein ganzheitliches Denken: Jede Dichtungsnut, jede Oberfläche muss genau geprüft werden. Manchmal bedeutet das sogar, neue Beschichtungen einzusetzen, um die gleiche Zuverlässigkeit zu erreichen.

Mit dem richtigen Know-how und passenden Laboreinrichtungen können Machbarkeitsstudien und Forschungsarbeiten erfolgreich gestartet werden.

Ein herzliches Dankeschön geht an das Team des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM: Dr. Andreas Kailer, Dr. Tobias Amann, Dr. Manuel Mee, Dr. Christoph Koplin und Thomas Götz.