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Wie sollten Unternehmen mit Rechtspopulisten umgehen?

13.05.2026

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Der Bundeskanzler ist angetreten, um die AfD in den Umfragen zu halbieren. Passiert ist das Gegenteil: In der aktuellen INSA-Umfrage liegt die AfD bei 28 Prozent – fünf Punkte vor der Union. Die Koalition kommt zusammen gerade einmal auf 36 Prozent. Aber sollten Unternehmen und Verbände deshalb anders mit Rechtspopulisten umgehen? Und welche Wirkung haben öffentliche Statements gegen die AfD überhaupt?

 

Dr. Knut Bergmann, Matthias Diermeier, Benedikt Kapteina und Markus Scholz haben gemeinsam untersucht, wie öffentliches politisches Engagement von CEOs und Unternehmen wahrgenommen wird. In unserer Kommunikatoren-Runde hat Dr. Knut Bergmann die Ergebnisse der Studie diese Woche vorgestellt.

 

Wir haben intensiv diskutiert: Welche politische Rolle haben Unternehmen überhaupt? Wie groß ist die Gefahr von Backlash-Effekten – auch in der eigenen Belegschaft? Und was bedeutet die begrenzte Überzeugungswirkung von CEO-Positionierungen für Herangehensweisen in der Kommunikation? 

 

Interessant war vor allem, wie verschieden die Konsequenzen sind, die Unternehmen ziehen. Die einen halten sich aus politischen Debatten möglichst heraus. Andere bauen politische Expertise auf und beteiligen sich bewusst am politischen Prozess. Für beides gibt es gute Argumente.