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Jahreskampagne „Deutschland kann mehr“ – wvib fordert Marktwirtschaft, Modernisierung und Optimismus

26.01.2026

Jahreskampagne „Deutschland kann mehr“ – wvib fordert Marktwirtschaft, Modernisierung und Optimismus

Freiburg, 26. Januar 2026: Die wvib Schwarzwald AG startet unter dem Motto „Deutschland kann mehr“ die neue Jahreskampagne. Angesichts wirtschaftlicher Herausforderungen, mangelnder Reformen und negativer Stimmung fordert der Verband einen entschlossenen Aufbruch und eine umfassende, marktwirtschaftliche Reformagenda. Gleichzeitig zeigt die Kampagne die Innovationskraft der Industrie, die den Strukturwandel bislang immer wieder gemeistert hat. 


„Wir können und müssen wieder nach vorne. Erfinden, entwickeln, gestalten, leisten, exportieren. Preiswerter, schneller. Wenn man uns wieder lässt, werden wir wieder wettbewerbsfähig“, heißt es im von Präsidium, Vorstand und Beirat verabschiedeten Positionspapier. 


Die Kampagne richtet sich nicht nur an Politik und Öffentlichkeit, sondern gibt auch den Rahmen für die Angebote des Verbands an seine Mitglieder. Der wvib-Claim Menschen in Industrieunternehmen wirksamer machen gilt besonders in einem Jahr der großen wirtschaftlichen Herausforderungen.


Fortschritt entsteht durch Wettbewerbsfähigkeit


wvib-Präsident Bert Sutter und Hauptgeschäftsführerin Hanna Böhme betonen: „Der Industrie geht es seit 2022 schlecht. Das liegt nicht nur an Nachfrageproblemen, sondern vor allem daran, dass Deutschland im internationalen Vergleich zu teuer, zu kompliziert und zu schwerfällig geworden ist.


Die Politik muss grundlegend umdenken. Wir brauchen beherzten Bürokratieabbau, mehr Netto vom Brutto für Unternehmen und Privatpersonen, schnellere Genehmigungsverfahren, eine Reform der überkomplexen Sozialsysteme und eine Vertiefung des europäischen Binnenmarkts. Teure und ineffiziente Subventionen wie der Industriestrompreis, die E-Auto-Kaufprämie oder die Gastro-Mehrwertsteuer sind der falsche Weg. Wir brauchen wirksame Entlastungen für alle, nicht nur punktuelle Vorteile für starke Lobbygruppen.“


Sutter und Böhme betonen: „Seit 80 Jahren liegt unsere Stärke darin, Mitglieder durch den Erfahrungsaustausch auf der Handlungsebene gegenseitig zu stärken. Dieses Jahr geht es um viel, deshalb wollen wir unsere Mitglieder besonders unterstützen.“